Dienstag, 20. April 2010

St. Moritz - End of Season?!


Ein Geburtstag, ein Geschenk und endlich wieder ein Grund für einen famosen - ja, so würde das ein Kollege von mir sagen - Ausflug. Ab ins Auto und drei Stunden später standen wir mitten im Schnee an einem zugefrorenen See. Genauer gesagt an dem See, über den bepelzte, reiche Menschen gerne mal ihre sauteuren Polohottehüs schicken. Aber die Natur entschädigt auch für solches Volk.

Den Tob haben wir dann noch dort getroffen - ein Teil des Geschenks und der damit verbundenen Überraschung. So hiess es dann erstmal zusammen hart Chillen, Essen und Trinken.

Am nächsten Tag gings dann für André und Tob aufs Brett und die sonnenbeschienenen, weissen Autobahnen befahren, bespringen und berasen. Ja und ich - ich hatte Hundedienst. Aber auf 2000m. In einem Strandkorb im Schnee mit Sonnenschein lässt sich so einiges Ertragen. Auch wenn ich meine Bretter vermisst habe. Dafür konnte ich Bekanntschaft mit einigen älteren Herren schliessen. Ja, sie mochten unsere Schweinekatze - und vielleicht mich auch ein bisschen.

Auf das die Saison doch noch nicht zu Ende ist und auf die Freundschaft - egal wo und wie man sich trifft. Und zu allerletzt auf Stefan Raabs Gehirnerschütterung mit Sekt und Schokolade.

Es schnupft das Heu am laufenden Bach.


Ja, auch hier wird es - trotz Aschewolke und grossem Verkehrsdrama - so richtig Frühling. Alles blüht und bei einem Spaziergang mit Jackson hatte ich doch letzten Sonntag tatsächlich meinen ersten Heuschnupfenanfall.

Grossartig - endlich wieder ein Grund Tag und Nacht Sonnenbrillen zu tragen und Drogen zu nehmen.

Fuori Salone - go there, get passion for free.


Auf der Suche nach Leidenschaft ging es nach Mailand. Inspirationen und viel Leidenschaft anderer zum Thema Design sollten wir dort vorfinden. So hiess unsere Zieldestination trotz Aschewolke und Dank Zug Fuorisalone 2010.

Um Fünf Uhr morgens haben Anton und ich unsere Mission "Passion for Design" gestartet. Mit dem Eisenwurm sind wir vier Stunden nach Mailand gedüst. Halb verquatscht, halb verschlafen ging es um 10.30 Uhr dann endlich vor Ort los. Sonnenschein. Ab zum Hotel, den überflüssigen Balast loswerden und dann Laufen, solange uns die Füsse tragen und unsere Erdnussgehirne aufnahmefähig waren. Digicam in der einen, Stadtplan in der anderen Hand. Aber über die Zona Tortona hinaus haben wir es am ersten Tag garnicht geschafft. Vom Stardesigner über bekannte Firmen bis hin zum Studenten - DESIGN war das Thema des Tages. Wow. Dann kam der Regen und ein Bier. Mehr Regen und ein Cocktail. Noch mehr Regen, ein kurzer Abstecher in die Zona Romana und das Abendessen mit Wein und den Kollegen.

Ab ins Hotel. Füsse baden. Bett. CUT.

Tag 2 - um 9 Uhr Treffen beim Frühstück und wieder Laufen. Autsch, meine Füsse. Das nächste Jahr werd ich Hightech-Superleichte-Weltraumturnschuhe anziehen. Ich schwörs. Sch**ss auf Fashion und Style. Los gings dann in der Ventura Lambreta. Nordish Design at it's best. Nice. Viele Fotos und einige Stunden später wieder in die Metro und ab zum Brera Design District. Natürlich wieder mal ohne Euro-Cash unterwegs - und irgendwie mochte uns der Geldautomat auch nicht. Aber der knurrende Magen hat den dummen Automaten dann wohl doch überzeugt, so dass wir uns ein leckeres Mittagessen leisten konnten. Mhmmm. Dann ging es mit der letzten Energie noch zur Triennale.

Mit einer Blase und Schmerzen hat Anton mich noch zu den letzten Schritten des Tages überredet. Ab zum Bahnhof. Snacks kaufen und rein in den Zug - heimwärts. 21.32 Uhr - Heimspiel. Ab aufs Sofa. Beine hoch und Passion im Kopf.

Montag, 5. April 2010

Ein Haus ist nicht genug.



Feiertage und ein bisschen Zeit ... zuviel? Eigentlich ja nie, aber Vitra ist in das Haus der Häuser von den Basler Architekten Herzog&DeMeuron in Weil am Rhein eingezogen und zeigt dort in einem echt schönen Showroom die aktuelle Kollektion und die noch aktuelleren Klassiker auf sehr modernen Art und Weise. Schnappt euch einen der reichen, bepelzten Schweizer und lasst euch was kaufen ... haha, schön wärs.
Frohe Ostern Euch allen da draussen wünscht die Baselgefasel-Tante.

Freitag, 2. April 2010

Wintersport an einem schönen Ort.

Ein paar Tage frei - Hundefrei. Das muss genutzt werden. Und so haben wir uns Ende März nochmal auf den Weg in den Schnee gemacht. Und zwar nach Flirsch am Arlberg. Sagt vielen jetzt vielleicht nichts, aber ist ungefähr drei Stunden von Basel entfernt und in unmittelbarer Nähe von St. Anton.

Wider aller Erwartungen hatten wir Traumwetter mit Waschbärgarantie in einem der grössten Gebiete überhaupt. Bekannt fürs Freeriden. Herrlich. Und dann hatte es zusätzlich vor diesen genau drei Tagen mit perfektestem Wetter auch noch Neuschnee gegeben. Mehr kann man sich ja fast nicht wünschen ... ausser ein paar weniger Touristen von der Insel und aus dem Land der Wohnwagenburgen. Aber alles halb so wild. Wir haben es trotzdem gerockt und fleissig Kilometer geschrubbt.

Auch unser Hotel in Flirsch war echt super. Wer mal eine familiengeführte Unterkunft mit lecker Essen, bezahlbaren Cocktails und nettem Personal sucht, checkt mal das Hotel Basur am Arlberg. Auch die Lieblings-Absteige des Volcom-Teams.

Und immer dran denken - Irgendwo ist immer Winter!