Donnerstag, 10. Dezember 2009

PS = Personal Saisonopening


Und für unseren Saisonstart ging es am 14. November nach Saas-Fee auf den Gletscher. Früh haben wir uns dafür auf den Weg gemacht, so dass wir pünktlich mit einer der ersten Bahnen nach oben konnten. Das Wetter war - bis Mittags - echt super. Sonnenschein und gute Sicht. Ja, man nennt mich auch Wetterfee.
Also konnten wir gut Rasen und bis Mittags unsern neuen Stuff testen. Testurteil: Sehr gut. Nur dann ging es leider Berg ab. Und nicht im Sinne von ins Tal, sondern es ging ein Bein und ein Board kaputt. Die Besitzer beider Gegenstände waren natürlich leicht angesäuert. Hab ich mir jedenfalls sagen lassen.
Aber alles in allem lautet das Fazit: wiederholenswert! Ohne Unglücke und Missgeschicke bitte.
Mittlerweile sind übrigens beide Gegenstände wieder heil und die Besitzer glücklich.

Ein letzter Blick ...


... auf unsere Wiesbadener Rue. Eine schöne Zeit geht zu Ende und wir lassen viele liebe Menschen zurück und nehmen tonnenweise Erinnerungen mit. Wir wandern nämlich jetzt final aus. Viele gefühlte hundert Kisten werden gepackt, tausende Kilogrämmer Möbel geschleppt - DANKE an die tapferen Helfer. Es wird fleissigst öde schnöde weisse Farbe an die Wand geklatscht und gewischt und gewienert. Was ein Akt in drei Tüten. Uff. Und zack, viel dann am 1. Dezember die Türe für immer ins Schloss und die Schlüssel haben den Besitzer gewechselt. Alles nicht mehr uns. Wehmut macht sich breit - aber auch Vorfreude auf das Neue.
Willkommen im Kapitel "Rheinfelden - Pinkes Schloss".
Eine Menge Arbeit liegt vor und hinter uns. Wir warten auf Besuch und Bilder folgen bald. Wo ist nur das Kabel von der Digicam? Kiste 12 oder doch 47?

B(efahrbar)


Filmpremiere in Winterthur - um den Schnee wenigstens schonmal auf der Leinwand sehen zu können, sind Prof. Dr. Inglinger, Herr Jackson, Vati und meine Wenigkeit vor ein paar Wochen mal wieder durch die Schweiz gedüst und haben uns den neuen Burton Film "The B-Movie" angeschaut. Und selbst die Karten hatten wir bei unserem Glück noch gewonnen. Herrlich - aber für den Film lohnt es sich auch zu zahlen. Anschauen und Spass haben!

Montag, 23. November 2009

Kinderüberraschung




Zu meinem Geburtstag - der ja jetzt mittlerweile auch schon gefühlte hunderttausend Tage zurückliegt - wurde ich überrascht und im Boot nach Engelberg verschifft. Freitag Abend sind wir dann noch zu Heidi, die gerade im Urlaub war, auf die Alp. Stille - wie angenehm ist das denn bitte bei dem ganzen Stress?! Es war jedenfalls das perfekte geschenkt mit dem schlechtesten Wetter, was sogar verhindert hat die Alpen mal wirklich zu sehen und nicht nur unter unseren Schuhen zu spüren. Aber die frische Luft haben wir auch so genossen - und zwei lange Wanderungen mit dünnen Turnschüchen unter meinen zarten Füssen standen auf unserem Programm. Samstag hiess es Berg hoch zum Trübsee und mit der Bahn wieder runter und Sonntags ging es mit der Bahn hoch auf den Brunni und zu Fuss wieder ins Tal. Ich sag mal - Muskelkater vorprogrammiert und Kopf frei garantiert.

Danke für die schöne Überraschung. Löf.

Mein Blog ist tot. Es lebe mein Blog.


Man mag es nicht glauben, aber auch "Baselgefasel" erwacht langsam wieder aus seiner Herbststarre. Es ist mal wieder so viel passiert, das hier nichts passiert ist. Gegensätze sind Sätze, die das Dasein meines Blogs beschreiben.

Jedenfalls bin ich jetzt wieder am Start, denn Draussen ist es eh grau und ... WARM. Es ist wirklich warm. Über 10 Grad und ich warte doch auf meinen ersten, richtigen Schweizer Winter. Aber nein, es wird nicht kalt. Es herbstelt einfach so vor sich hin. Zum Glück sind es ja noch ein paar Wochen bis Weihnachten und spätestens dann hätte ich gerne etwas von dieser weissen Pracht auf dem Boden liegen ... und zwar nicht nur auf dem Gletscher. Das ist hoch und das ist selbst in der Schweiz nicht so leicht erreichbar. Aber dazu später mehr.

Ich bereite mich gerade seelisch und moralisch auf einen weiteren Umzug vor. Es geht nun letztendlich weg aus Wiesbaden. Ich kann es noch garnicht glauben und es scheint auch noch total unwirklich, dass ich bald nicht mehr jedens zweite Wochenende dort verbringen werden. Ich werd's vermissen. Am Samstag haben wir uns sogar schon beim Spazierengehen verabschiedet ... von Jackson's Hundefreunden. Molly und Amun haben Jackson nochmal abgeschlabbert.
Ansonsten stehen in der Wiesbadener Bude nun Kisten im Flur und leere Möbel in den Zimmern. Gemütlich ist es nicht mehr wirklich. Und dann wird nächstes Wochenende alles so endlich ... endlich kommt Andre zu mir nach Basel, aber es hat auch ein Ende ... unsere Ära in der Hessischen Landeshauptstadt. Ich fang jetzt schon langsam an mich gedanklich zu verabschieden und wünsche den dort Bleibenden alles erdenklich Gute. Kommt uns besuchen!

Dienstag, 29. September 2009

Ausgehtipp: Däncing with Dorfmeister.

Achtung, Achtung: Am Samstag, den 3. Oktober, wird in Frankfurt im Walden gerockt. Richard Dorfmeister ist am Start und schmeisst die Platten auf den Teller. Jackson ist geparkt - und ab geht dir Party! WER KOMMT MIT?

Montag, 28. September 2009

Keep it moving. Keep me moving.


Bevor es einem zu langweilig wird, sollte man in Bewegung bleiben und am Besten gleich sein ganzes Hab und Gut mitnehmen. Genau das hab ich mit der Unterstützung von Andre und Jackson gestern gemacht. Schrank auf - Kiste packen - Auto vollladen - 10 Minuten Fahrt durch Basel - Auto ausladen. Ja genau, da fehlen noch ein paar Schritte. Und genau diese Schritte erwarten mich gleich in meiner neuen Behausung in Form von Kisten - welch wunderbarer Gedanke zum Feierabend.
Ich wohne jetzt übrigens in der Pruntruterstrasse - jaa, Zungenbrecher - immer noch in Basel-City. Aber genau bei Zoo und Bahnhof, dem schweizer Basler Bahnhof. Und auch nicht Bahnhof Zoo!
Wer mir Brot und Salz schicken will - bitte in Haus Nummer Vier.

Wir laden zum grossen (Fr)Essen.


Es wird aufgetischt in Kaiseraugst - und hinter dem Herd stehen ... wir. Alles geht ganz schnell. Unser Atrium hat sich innerhalb weniger Stunden in eine Outdoor-Küche verwandelt, denn es soll gemeinsam gekocht und gespeist werden. Kisten werden gestapelt und mit Platten aus der Werkstatt vor Fettspritzern geschützt. Ein Catering-Service bringt Geräte, Töpfe, Teller, Besteck - einfach nur tonnenweise Zeug.
Der Anlass - wir laden unsere Kunden einer grossen schweizer Supermarktkette ein. Zum gemeinsamen Erlebniskochen. Weil die Pilottestsonstwasfiliale 2010 in Basel eröffnet hat und von den Medien auch brav gelobt wurde.
Und dann - der Supergau. Die Teamsitzung vor dem grossen Fressen dauert länger als gedacht und vier einsame Interstorler müssen für 20 Leute kochen. Aber es klappt erstaunlich gut und wir zaubern eine lange Tafel und vier Gänge auf die selbige. Es gibt Rucola-Schinke-Parmesan-Burgern (ja, das französische Edelwort fällt mir gerade nicht ein), Pasta mit Radicchio und Salciccia, Hase auf mediterranem Bett und am Ende ne lecker Bisquitrolle ... von der Konkurrenz. Runtergespült haben wir alles mit Wein vom Schweitzer Hausberg.
Än Guade ... wie der Schwei(t)zer sagen würde.

Dienstag, 22. September 2009

Klettern im Garten. Oben.


Letzte Woche um Punkt 15.30 Uhr war es so weit. Der sportliche Teil meines Arbeitsumfelds - und das sind immerhin 26 Menschen - zieht sich einen Gurt an mit Hakengedöns, einen Helm in babyblau und ein Paar viel zu kleine oder viel zu große Handschuhe. Wir befinden uns übrigens auf deutschem Boden und begeben und nach einer kurzen Einweisungen durch einen Sportlehrkörper auf den Kletterparcour - bis zu 10 Meter hoch. Und das mit mehr oder weniger Höhenangst. Aber es geht alles gut und macht wahnsinnig Spaß. Auch wenn am Ende die Kraft nachlässt und wir nur noch die Seilrutschen runterrasen ... ich hab übrigens Löcher in meinen Handschutz gebremst.
Später gab es dann noch Speis und Trank, bis die Kälte uns nach Hause getrieben hat. Auch hier nochmal einen Dank an die Organisatorin und die Sponsoren.

Montag, 21. September 2009

Die Metamorphose zum Arbeitstier


Mein Name ist Hase - ich weiß von nichts. Aber Michel weiß Bescheid. Und zwar, was damals passiert ist. Ne Weile ist es auch schon her. Und was Michel sonst noch so verzapft, findet ihr HIER.

Long time no Baselgefasel. Da weisse Bescheid, Schätzelein - würde zumindest der zur Bundestagswahl antretende Horst S. jetzt sagen. Und ich füge nur kurz hinzu, dass die Arbeit im Alpenland mich doch sehr in Beschlag genommen hat. Besonders diese eine deutsche Firma mit dem vielen Kaffee. Namen bleiben jetzt mal außen vor. Und so ließ mich ein Projekt namens ShopdesignZwanzigZehnZweiPunktNull öfters mal länger in den heiligen Hallen verweilen. Aber alles wird gut und bald ist Weihnachten.

Ich habe OnlineAbUndZuTagebuch jedoch nicht vergessen. Ich bleib am Ball. Ich bin dabei. Und viel erlebt habe ich auch wieder. Fragt sich, wo ich am Besten anfangen kann und werde. Aber einiges werde ich doch erst berichten, wenn ich es mit Bildmaterial versehen kann. Und das ist auf der Kamera und die Kamera ist in Wiesbaden und da liegt sie gut - wie meine Stiefel und die Schublade von meiner UrUrOma, die ich noch aufmotzen wollte. Oder so. Ein Hoch auf den weitverbreiteten Datenmüll.

Viel Zeiten habe ich in den letzten paar Wochen in Zügen, Flugzügen, Taxen und meinem Corsamobil verbracht. Killometer schrubben. Basel - Hamburg - Basel - Zürich - Hamburg - Chemnitz - Bernsbach - Mainz - Basel - Wiesbaden - Basel - Engelberg - Basel - Wiesbaden. Und jetzt lassen Sie die letzte Maschen fallen und haben Julia's lustigen Reiseschal am Start. Um der Verwirrung vorzubeugen - ich bin grad in Basel und habe Starkhunger.

Deshalb erstmal Schüss meinerseits.

Montag, 24. August 2009

Roadtrippin


Am Sonntag war es dann endlich mal wieder soweit. Ab auf die Strasse - ein Ausflug stand an. Wir - André, Herr Jackson, Onkel Inge & ich - wollten unser Umland mal etwas genauer erkunden. Eine schöne Entschuldigung dafür, dass wir bei dieser unglaublichen Hitze einfach nur Baden gehen wollten.
So wurde nicht lange hin- oder herüberlegt, sonder das Boot (Hans-Rolf's Auto) gesattelt und los ging die lustige Fahrt nach einem ausgiebigen Frühstück endlich auch. So konnten wir dann Planschen, Springen, Sonne geniessen und Tauchen, bis wir keine Lust mehr hatten. Ja, Jackson taucht auch - aus der Schweinekatze wird eine Wasserratte. Welch wundersame Wandlung.
Als wir den Sonnenbrand dann zu genüge gespührt haben, führte uns noch ein kleiner Abstecher an der berühmt-berüchtigten Rothaus Brauerei vorbei und schliesslich gab es eine reichliche und seeehr leckere Mahlzeit gegen Abend und bei untergehender Sonne auf einer Feldbergalmhütte ... die Hüttel, wo man nach der Unterführung abbiegt und runterläuft. Jaaa, sehr prezise Auskunft, ich weiss. Aber zu empfehlen. Auch das Terrain für den Winter hatten wir somit gleich mal geprüft.
Und so sind wir satt und gemütlich wieder nach Hause gefahren. Wobei ich grad garnicht mehr satt bin ... aber deshalb genug der vielen Worte. Ich werd jetzt mal heimwärts ziehen.

Ann E. is doing things ... and stuff


Und wenn ihr so wissen wollt wann die Ann was macht und warum sie überhaupt wo ist und woher sie zusätzlich das ganze Geld noch hat .... daaahaann ... solltet ihr ab und an(n) - haha - mal HIER den Blog von ihr an(n)klicken. Denn die Ann macht lauter schöne Sachen. Auch, wenn sie grad im Urlaub ist und ich neidisch drauf bin.
Also mach die Welt bunter, Ann - und schau sie dir dabei an. Reim dich, oder ich fress dich.

Sonntag, 16. August 2009

Familienbande.


Dieses Wochenende war es endlich soweit. Besuch aus der Heimat. Und drei mir sehr liebe Menschen plus ein Hund rücken gleich auf einmal an. Schließlich muss ja auch überprüft werden, ob es der Tochter bzw. Freundin - aber das wurde ja schon mehrmals getestet - gut geht.
Glück hatten wir. Vor allem mit dem Wetter. Es war fast schon ein bisschen zu heiß - aber wir haben uns tapfer durch Basel und das Umland gekämpft. Lörrach, Wohnungsbesichtigung, Basel, Rheinfelden, Inzlingen und noch so ein nettes Weindörfchen bei Lörrach standen auf dem Programm. Zwischendrin gab es immer wieder sehr leckeres Essen und bei dem Wetter natürlich auch literweise Getränke.
Also insgesamt Bombenwetter mit Bombenstimmung. Nein, das ist ernst - wir waren nicht im Kriegsgebiet.
Schön war es - Danke, dass ihr da wart!
Übrigens freue ich mich hier IMMER über Besuch.

Ein neutraler NationalFEIERtag.


Am 1. August feiern die Eidgenossen ihren nationalen Feiertag. Und die Basilianer haben Glück - gleich zweimal ein großes Feuerwerk genießen zu dürfen. Am Vorfeiertag in Basel. Das haben wir von einem Berg außerhalb beobachtet und wegen eines Grillgelages fast verpasst.
Das andere Mal in Rheinfelden am Feststag an sich. Erst schön auf dem Insli mit Inge, André & Jackson den Bauch vollschlagen und dafür natürlich mehrere kurze schweizer Momente am Grill anstehen und dann vom Park aus das Spektakel beobachten. Geschossen wurde sowohl von Deutscher als auch von Schweizer Seite, was bei einigen Eidgenossen auf großes Unverständnis gestoßen ist. Später gab´s dann noch ein Bierchen in der Altstadt.

DiplöÖömfeierei. Oder graue Kaputzenjacken für mehr Individualität.

Nein, nicht mein Diplom. Aber ich habe doch gerne mitgefeiert. Auch schon ne Weile her, aber wir haben nach einiger Unentschlossenheit und ein paar Drinks in der Geisbergstraße die Nacht zum Tage gemacht und sind mit Herrn Schneider und dem geliehen 2er-Golf Cabrio zum Schlachter getuckert und haben das berühmt berüchtigte Tanzbein geschwungen. Das Auto musste an der Partylocation übernachten und die Gäng ist am frühen Morgen mit einem Food-Stop bei Arkadash nach Hause gesteppt. Fun time with fun people ... da erinner ich mich gerne dran.

Neulich im Büro.


An einem Sonntag. Schnell mal in Kaiseraugst durchgehuscht und ein paar Fotos gemacht. Leer und ungewohnt ruhig war´s am Wochenende.

Sonntag, 9. August 2009

Yes, Jackson can!


Beware of the dog! Ein Hoch auf Jackson, die tauchende Schweinekatze.
Und wer sich selbst auch mal als amerikanischen Präsidentschaftskandidaten nachbasteln will, der kann das HIER tun. Viel Spaß!

Mittwoch, 5. August 2009

Schwamme drüber ...


... über die Schupfnudeln. Mahlzeit! Guate!
Und: lecker, am Leben, gerne wieder ... wie so ne fiese Ebaybewertung

Die Waldmeister.




Zwar ist es schon eine Weile her, aber ich komme der Zeit manchmal einfach nicht hinterher. Jedenfalls war es an einem Wochenende ... so vor vier Wochen ... und Andre, Jackson und ich sind auf der Suche nach den tollsten Zauberpilzen der Welt durch den Walt in Bürchau* im Schwarzwald gestiefel. Das Ergebnis: eine ansehliche Anzahl von Pfifferlingen, nass bis auf die Haut und Andre "musste" sich deshalb ein neues Paar Schuhe kaufen. Nicht zu vergessen das lecker Essen am Abend.
*Name des Orts hätte eigentlich von der Redaktion geändert werden müssen. Sonst sind ja demnächst die Pilze alle alle.


Montag, 27. Juli 2009

The mixtape is dead :: long live the mixtape.

Unsere Kindertage haben wir damit verbracht - die gute, alte Kassette. Und eine Hommage an dieses Relikt feiern die Tapefreun.de (<< drück da) immer mal wieder. Mal leiser, mal lauter. Und manchmal steppt der Bär in der Hessischen Hauptstadt auch bis ins Morgengraue. Dann gibts für alle handgestrickte CDs - widersprüchlich, aber praktisch und sowas von fortschrittlich - oder seit Neustem die virtuelle Variante im Netz. Denn der Herr der Tapes - Master T - ist fit und denkt mit. Der hat´s nämlich auch erfunden - und nicht die Schweizer.
Wer also ne gute Mischung auf die Ohren haben will, sollte mal bei der Kassetten-WG im Datendschungel vorbeischauen und die Lauscher aufsperren. Mitwippen des rechten, großen Fusszehs ist erlaubt. Aber nur im Takt.

OOoooch NÖööööö.


Manchmal ist das Leben wohl so, wie es ist. Ist ja auch kein Wunschkonzert, Ponyhof oder nur Pommes und Disco. Und man will´s ja auch nicht langweilig - sondern Action, bitte. Und die hatte ich dann auch. Nur ne Dosis zu viel. Also kann man von einer Überdosis unerwarteter Ereignisse sprechen.


Also hier mein Erlebnisbericht des gestrigen Abends in Kurzfassung: mit hastigem Schlingen habe ich noch ein schnelles Abendbrot ohne Brot mit viel gegrilltem Gemüse und Reis bei Herrn Arkadas in Wiesbaden eingenommen. Danach gings dann mit dem S-Zug nach Frankfurt, wo ich dann mit Freude - Achtung, viel Ironie am Start - festgestellt habe, dass mein Eisträin nach Karlsruhe 60 Minuten Verspätung hat. Schlussendlich sitz ich dann mit einem Taxigutschein und ne Stunde später in einem Direktzuch nach Basel.


So weit, so gut. Basel Badischer Bahnhof - Taxi - Haustüre. Alles kein Problem. Nur die Wohnungstüre, die Robin von innen zugesperrt hat, wird mir zum Verhängniss, so dass ich nach dreissigminütigem Dauerklingeln mit zeitlich parallel verlaufenden Handyattacken schliesslich auf der Rückbank meines Corsa´s lande. Die Straßenlaterne strahlt mir ins Gesicht, dass ich mir mit meiner Hahnentritt gemusterten Jacke zudecke. Kaputze auf und zudecken ... mit dem Fensterschutz gegen Eis und Heiss. So Silberzeugs soll ja angeblich gut die Kälte abhalten. Von drei Stunden schlafe ich dann wohl vielleicht eine. Fazit um 5.45 Uhr: kalt, Knie tut weh, Leute beginnen zur Arbeit zu gehen, radeln, fahren. Ich bin wach und wünschte, ich wäre kleiner. So Rückbankgrösse.


Endlich macht Robin nach einer weiteren Attacke meinerseits auf. 15 Minuten Klingeln - Handy und Tür. Ich renne wie eine Dampfwalze - so eine alte und wütende - in mein Zimmer. Rein ins, Bett, Wecker auf halb Acht, unausgeschlafen unter die Dusche und ab zur Arbeit. Jetzt beginnt ein Tag im Tran. Wahnsinn. Alles zieht an mir vorbei. Und nun ist der Tag rum. Kaffee, Cola, viel Zucker - ich tippe und starre auf die künstliche PC-Sonne vor mir. Jetzt gibts noch Kartoffelsuppe und dann inne Heia.


Ja, ich weiß - jetzt lächelt ihr und denkt: typisch. Ich lächel mittlerweile wieder mit euch.

Die Jagd nach dem heiligen Schnitzel



Nun sitz ich hier in Basel und die Gegend ist mir immer noch ein bisschen fremd. Okay, ein bisschen ist gelogen und masslos untertrieben. Ich finde zur Arbeit, zum Aldi auf deutschem Boden und dann auch wieder nach Hause. Also: was tun?! Na klar doch - Schnitzel jagen. So richtig traditionell - so richtig wie früher. Nur mein TomTom - okay, doch nicht so ganz wie früher - und ich. Ich bin ja mal gespannt.

Hier gibt's die Hinweise für alle Schatzsucher unter euch. Einfach den Heimatort eintippen und ab geht's - wie geschüttelte Cola. Geocaching übrigens nennt sich das.

Ich werde mich jedenfalls ins Abenteuer stürzen. Und für die Oberabenteurer gibts den Fünf-Sterne-Deluxe-Geocaching-Aktschn-Trail mit Abseilen und in Löcher kriechen und mit Taschenlampen. Also Expedition Basel ... Knicklichter nicht vergessen. GI-Julia kommt mit Spürnase Jackson und Sherlock Morgner.

Fühlt sich ein bisschen an wie TKKG oder Fünf Freund. Aber zu empfehlen - und auch Stadtmenschen überleben!

Donnerstag, 23. Juli 2009

Schweinekatze - Design muss sein.


Die Schweinekatze wechselt regelmässig ihr Gewand und bietet Infos zu Allem - hauptsächlich Design - und Nichts - Sachen halt. Also mal schauen. Unterhält auf jeden Fall.

Dienstag, 21. Juli 2009

Willkommen im Veloland


Velo - das Fahrrad, der Drahtesel, das Bike - wie auch immer, es sind wahnsinnig viele davon in der Stadt unterwegs. Auch mein Rad oder, um die Besitzverhältnisse doch hier mal etwas genauer zu klären, das Rad von meiner Mom, wohnt jetzt schon hier. Okay, es steht im Keller. Aber wie jeder gute Basilianer will ich mir natürlich vorher eine Fahrradvignette kaufen - ist Pflicht und auch Haftpflicht und kostet mich gute 7 vom schweizer Geld.

"CiaoCiao Bella, Adios MonCherie" oder einfach nur 54FiftyFour54


Das war Sie also - Sie, meine letzte offizielle 54-WG-Party mit Erstwohnsitz in Deutschland. Unglaublich unvergesslich. Wer weiß, wann ich einige von Euch das nächste Mal wieder sehen werde. Aber es wurde mir ja reichlich Besuch versprochen - die Türen sind auf, die Matratze liegt bereit, könnt koooommen.
Und Jungs - Corn, Ronny Regenbogen, Stefün, Jonas - ich wünsch Euch alles Gute zum Diplom. Und Timmey nochmal alles Liebe zum Geburtstag. Es wird sich doch immer 'ne Gelegenheit finden, warum ich für 'ne Party anreisen muss. Und will.
Fazit: Saunastepaerobic mit vielen lieben Menschen - und wie die Jungs von Deichkind in diesem doch schon so ausgelutschten, aber schönen Zitat meinten: "Schmeißt die Möbel aus dem Fenster, wir brauchen Platz zum Däncen!"

Guten Tag - das Gefasel nimmt seinen Lauf ...


Nun ist es also endlich soweit. Physisch bin ich jetzt schon eine Weile hier, aber psychisch scheine ich mein Reiseziel "Auswandern" nun auch zu erreichen. Und somit scheint es wohl ein guter Zeitpunkt zu sein, mit dem Gefasel über Basel - dem BASELGEFASEL - zu beginnen.


Ich wohne jetzt also in der Schweiz. Bin ich jetzt neutral? Jedenfalls besitze ich jetzt eine B-Aufenthaltsbewilligung - auch Ausländerausweis genannt. Wahnsinn. Und ich habe eins dieser berühmten schweizer Konten eröffnet. Noch wahnsinniger, vor allem, weil es noch leer ist. Aber so ganz Schweiz bin ich dann doch noch nicht - so teile ich mir eine schöne Altbauwohnung mit dem Hamburger Jung Robin. Sozusagen Heimat in der neuen Heimat, wenn man so will. Aber dafür haben wir ja noch Elfriede - eine schweizer Bilderbuchoma - mit im Haus, die uns mit den typischen Geflogenheiten des Landes, des Kantons, der Stadt und des Hauses an sich, bekannt macht. Schliesslich wohnt die gute Frau, sie trägt immer wahnsinnig bunte Kittelschürzen, jetzt hier schon 35 Jahre. Ob es mich wohl auch so lang hier halten wird? Wohl eher nicht. Jedenfalls muss man hier ganz bestimmte Müllsäcke für seinen Müll kaufen - und auch NUR diese. Oder darf nur auf gewissen Parkplätzen parkieren - Weiß, Gelb, Blau ... was weiß ich denn?! Aber ich lerne dazu und ich fange auch an die Landessprache zu verstehen, und wenn es auch mal nicht der Fall ist, was dann doch mal öfters vorkommt, dann nicke ich lächelnd vor mich hin und hoffe, dass ich gerade nicht den größten Fehler meines Lebens begangen habe. Aber mehr dazu folgt später. Zum Glück hab ich ja noch Tine's Geschenk bei mir - das schlaue "Gebrauchsanweisung für die Schweiz"-Buch. Mein Retter in schon einigen Lebenslagen.


Somit ist der Startschuss des Bloggens gefallen und das Gefasel nimmt seinen Lauf.