Montag, 23. November 2009

Kinderüberraschung




Zu meinem Geburtstag - der ja jetzt mittlerweile auch schon gefühlte hunderttausend Tage zurückliegt - wurde ich überrascht und im Boot nach Engelberg verschifft. Freitag Abend sind wir dann noch zu Heidi, die gerade im Urlaub war, auf die Alp. Stille - wie angenehm ist das denn bitte bei dem ganzen Stress?! Es war jedenfalls das perfekte geschenkt mit dem schlechtesten Wetter, was sogar verhindert hat die Alpen mal wirklich zu sehen und nicht nur unter unseren Schuhen zu spüren. Aber die frische Luft haben wir auch so genossen - und zwei lange Wanderungen mit dünnen Turnschüchen unter meinen zarten Füssen standen auf unserem Programm. Samstag hiess es Berg hoch zum Trübsee und mit der Bahn wieder runter und Sonntags ging es mit der Bahn hoch auf den Brunni und zu Fuss wieder ins Tal. Ich sag mal - Muskelkater vorprogrammiert und Kopf frei garantiert.

Danke für die schöne Überraschung. Löf.

Mein Blog ist tot. Es lebe mein Blog.


Man mag es nicht glauben, aber auch "Baselgefasel" erwacht langsam wieder aus seiner Herbststarre. Es ist mal wieder so viel passiert, das hier nichts passiert ist. Gegensätze sind Sätze, die das Dasein meines Blogs beschreiben.

Jedenfalls bin ich jetzt wieder am Start, denn Draussen ist es eh grau und ... WARM. Es ist wirklich warm. Über 10 Grad und ich warte doch auf meinen ersten, richtigen Schweizer Winter. Aber nein, es wird nicht kalt. Es herbstelt einfach so vor sich hin. Zum Glück sind es ja noch ein paar Wochen bis Weihnachten und spätestens dann hätte ich gerne etwas von dieser weissen Pracht auf dem Boden liegen ... und zwar nicht nur auf dem Gletscher. Das ist hoch und das ist selbst in der Schweiz nicht so leicht erreichbar. Aber dazu später mehr.

Ich bereite mich gerade seelisch und moralisch auf einen weiteren Umzug vor. Es geht nun letztendlich weg aus Wiesbaden. Ich kann es noch garnicht glauben und es scheint auch noch total unwirklich, dass ich bald nicht mehr jedens zweite Wochenende dort verbringen werden. Ich werd's vermissen. Am Samstag haben wir uns sogar schon beim Spazierengehen verabschiedet ... von Jackson's Hundefreunden. Molly und Amun haben Jackson nochmal abgeschlabbert.
Ansonsten stehen in der Wiesbadener Bude nun Kisten im Flur und leere Möbel in den Zimmern. Gemütlich ist es nicht mehr wirklich. Und dann wird nächstes Wochenende alles so endlich ... endlich kommt Andre zu mir nach Basel, aber es hat auch ein Ende ... unsere Ära in der Hessischen Landeshauptstadt. Ich fang jetzt schon langsam an mich gedanklich zu verabschieden und wünsche den dort Bleibenden alles erdenklich Gute. Kommt uns besuchen!

Dienstag, 29. September 2009

Ausgehtipp: Däncing with Dorfmeister.

Achtung, Achtung: Am Samstag, den 3. Oktober, wird in Frankfurt im Walden gerockt. Richard Dorfmeister ist am Start und schmeisst die Platten auf den Teller. Jackson ist geparkt - und ab geht dir Party! WER KOMMT MIT?

Montag, 28. September 2009

Keep it moving. Keep me moving.


Bevor es einem zu langweilig wird, sollte man in Bewegung bleiben und am Besten gleich sein ganzes Hab und Gut mitnehmen. Genau das hab ich mit der Unterstützung von Andre und Jackson gestern gemacht. Schrank auf - Kiste packen - Auto vollladen - 10 Minuten Fahrt durch Basel - Auto ausladen. Ja genau, da fehlen noch ein paar Schritte. Und genau diese Schritte erwarten mich gleich in meiner neuen Behausung in Form von Kisten - welch wunderbarer Gedanke zum Feierabend.
Ich wohne jetzt übrigens in der Pruntruterstrasse - jaa, Zungenbrecher - immer noch in Basel-City. Aber genau bei Zoo und Bahnhof, dem schweizer Basler Bahnhof. Und auch nicht Bahnhof Zoo!
Wer mir Brot und Salz schicken will - bitte in Haus Nummer Vier.

Wir laden zum grossen (Fr)Essen.


Es wird aufgetischt in Kaiseraugst - und hinter dem Herd stehen ... wir. Alles geht ganz schnell. Unser Atrium hat sich innerhalb weniger Stunden in eine Outdoor-Küche verwandelt, denn es soll gemeinsam gekocht und gespeist werden. Kisten werden gestapelt und mit Platten aus der Werkstatt vor Fettspritzern geschützt. Ein Catering-Service bringt Geräte, Töpfe, Teller, Besteck - einfach nur tonnenweise Zeug.
Der Anlass - wir laden unsere Kunden einer grossen schweizer Supermarktkette ein. Zum gemeinsamen Erlebniskochen. Weil die Pilottestsonstwasfiliale 2010 in Basel eröffnet hat und von den Medien auch brav gelobt wurde.
Und dann - der Supergau. Die Teamsitzung vor dem grossen Fressen dauert länger als gedacht und vier einsame Interstorler müssen für 20 Leute kochen. Aber es klappt erstaunlich gut und wir zaubern eine lange Tafel und vier Gänge auf die selbige. Es gibt Rucola-Schinke-Parmesan-Burgern (ja, das französische Edelwort fällt mir gerade nicht ein), Pasta mit Radicchio und Salciccia, Hase auf mediterranem Bett und am Ende ne lecker Bisquitrolle ... von der Konkurrenz. Runtergespült haben wir alles mit Wein vom Schweitzer Hausberg.
Än Guade ... wie der Schwei(t)zer sagen würde.

Dienstag, 22. September 2009

Klettern im Garten. Oben.


Letzte Woche um Punkt 15.30 Uhr war es so weit. Der sportliche Teil meines Arbeitsumfelds - und das sind immerhin 26 Menschen - zieht sich einen Gurt an mit Hakengedöns, einen Helm in babyblau und ein Paar viel zu kleine oder viel zu große Handschuhe. Wir befinden uns übrigens auf deutschem Boden und begeben und nach einer kurzen Einweisungen durch einen Sportlehrkörper auf den Kletterparcour - bis zu 10 Meter hoch. Und das mit mehr oder weniger Höhenangst. Aber es geht alles gut und macht wahnsinnig Spaß. Auch wenn am Ende die Kraft nachlässt und wir nur noch die Seilrutschen runterrasen ... ich hab übrigens Löcher in meinen Handschutz gebremst.
Später gab es dann noch Speis und Trank, bis die Kälte uns nach Hause getrieben hat. Auch hier nochmal einen Dank an die Organisatorin und die Sponsoren.

Montag, 21. September 2009

Die Metamorphose zum Arbeitstier


Mein Name ist Hase - ich weiß von nichts. Aber Michel weiß Bescheid. Und zwar, was damals passiert ist. Ne Weile ist es auch schon her. Und was Michel sonst noch so verzapft, findet ihr HIER.

Long time no Baselgefasel. Da weisse Bescheid, Schätzelein - würde zumindest der zur Bundestagswahl antretende Horst S. jetzt sagen. Und ich füge nur kurz hinzu, dass die Arbeit im Alpenland mich doch sehr in Beschlag genommen hat. Besonders diese eine deutsche Firma mit dem vielen Kaffee. Namen bleiben jetzt mal außen vor. Und so ließ mich ein Projekt namens ShopdesignZwanzigZehnZweiPunktNull öfters mal länger in den heiligen Hallen verweilen. Aber alles wird gut und bald ist Weihnachten.

Ich habe OnlineAbUndZuTagebuch jedoch nicht vergessen. Ich bleib am Ball. Ich bin dabei. Und viel erlebt habe ich auch wieder. Fragt sich, wo ich am Besten anfangen kann und werde. Aber einiges werde ich doch erst berichten, wenn ich es mit Bildmaterial versehen kann. Und das ist auf der Kamera und die Kamera ist in Wiesbaden und da liegt sie gut - wie meine Stiefel und die Schublade von meiner UrUrOma, die ich noch aufmotzen wollte. Oder so. Ein Hoch auf den weitverbreiteten Datenmüll.

Viel Zeiten habe ich in den letzten paar Wochen in Zügen, Flugzügen, Taxen und meinem Corsamobil verbracht. Killometer schrubben. Basel - Hamburg - Basel - Zürich - Hamburg - Chemnitz - Bernsbach - Mainz - Basel - Wiesbaden - Basel - Engelberg - Basel - Wiesbaden. Und jetzt lassen Sie die letzte Maschen fallen und haben Julia's lustigen Reiseschal am Start. Um der Verwirrung vorzubeugen - ich bin grad in Basel und habe Starkhunger.

Deshalb erstmal Schüss meinerseits.