
Nun ist es also endlich soweit. Physisch bin ich jetzt schon eine Weile hier, aber psychisch scheine ich mein Reiseziel "Auswandern" nun auch zu erreichen. Und somit scheint es wohl ein guter Zeitpunkt zu sein, mit dem Gefasel über Basel - dem BASELGEFASEL - zu beginnen.
Ich wohne jetzt also in der Schweiz. Bin ich jetzt neutral? Jedenfalls besitze ich jetzt eine B-Aufenthaltsbewilligung - auch Ausländerausweis genannt. Wahnsinn. Und ich habe eins dieser berühmten schweizer Konten eröffnet. Noch wahnsinniger, vor allem, weil es noch leer ist. Aber so ganz Schweiz bin ich dann doch noch nicht - so teile ich mir eine schöne Altbauwohnung mit dem Hamburger Jung Robin. Sozusagen Heimat in der neuen Heimat, wenn man so will. Aber dafür haben wir ja noch Elfriede - eine schweizer Bilderbuchoma - mit im Haus, die uns mit den typischen Geflogenheiten des Landes, des Kantons, der Stadt und des Hauses an sich, bekannt macht. Schliesslich wohnt die gute Frau, sie trägt immer wahnsinnig bunte Kittelschürzen, jetzt hier schon 35 Jahre. Ob es mich wohl auch so lang hier halten wird? Wohl eher nicht. Jedenfalls muss man hier ganz bestimmte Müllsäcke für seinen Müll kaufen - und auch NUR diese. Oder darf nur auf gewissen Parkplätzen parkieren - Weiß, Gelb, Blau ... was weiß ich denn?! Aber ich lerne dazu und ich fange auch an die Landessprache zu verstehen, und wenn es auch mal nicht der Fall ist, was dann doch mal öfters vorkommt, dann nicke ich lächelnd vor mich hin und hoffe, dass ich gerade nicht den größten Fehler meines Lebens begangen habe. Aber mehr dazu folgt später. Zum Glück hab ich ja noch Tine's Geschenk bei mir - das schlaue "Gebrauchsanweisung für die Schweiz"-Buch. Mein Retter in schon einigen Lebenslagen.
Somit ist der Startschuss des Bloggens gefallen und das Gefasel nimmt seinen Lauf.

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