Montag, 27. Juli 2009

OOoooch NÖööööö.


Manchmal ist das Leben wohl so, wie es ist. Ist ja auch kein Wunschkonzert, Ponyhof oder nur Pommes und Disco. Und man will´s ja auch nicht langweilig - sondern Action, bitte. Und die hatte ich dann auch. Nur ne Dosis zu viel. Also kann man von einer Überdosis unerwarteter Ereignisse sprechen.


Also hier mein Erlebnisbericht des gestrigen Abends in Kurzfassung: mit hastigem Schlingen habe ich noch ein schnelles Abendbrot ohne Brot mit viel gegrilltem Gemüse und Reis bei Herrn Arkadas in Wiesbaden eingenommen. Danach gings dann mit dem S-Zug nach Frankfurt, wo ich dann mit Freude - Achtung, viel Ironie am Start - festgestellt habe, dass mein Eisträin nach Karlsruhe 60 Minuten Verspätung hat. Schlussendlich sitz ich dann mit einem Taxigutschein und ne Stunde später in einem Direktzuch nach Basel.


So weit, so gut. Basel Badischer Bahnhof - Taxi - Haustüre. Alles kein Problem. Nur die Wohnungstüre, die Robin von innen zugesperrt hat, wird mir zum Verhängniss, so dass ich nach dreissigminütigem Dauerklingeln mit zeitlich parallel verlaufenden Handyattacken schliesslich auf der Rückbank meines Corsa´s lande. Die Straßenlaterne strahlt mir ins Gesicht, dass ich mir mit meiner Hahnentritt gemusterten Jacke zudecke. Kaputze auf und zudecken ... mit dem Fensterschutz gegen Eis und Heiss. So Silberzeugs soll ja angeblich gut die Kälte abhalten. Von drei Stunden schlafe ich dann wohl vielleicht eine. Fazit um 5.45 Uhr: kalt, Knie tut weh, Leute beginnen zur Arbeit zu gehen, radeln, fahren. Ich bin wach und wünschte, ich wäre kleiner. So Rückbankgrösse.


Endlich macht Robin nach einer weiteren Attacke meinerseits auf. 15 Minuten Klingeln - Handy und Tür. Ich renne wie eine Dampfwalze - so eine alte und wütende - in mein Zimmer. Rein ins, Bett, Wecker auf halb Acht, unausgeschlafen unter die Dusche und ab zur Arbeit. Jetzt beginnt ein Tag im Tran. Wahnsinn. Alles zieht an mir vorbei. Und nun ist der Tag rum. Kaffee, Cola, viel Zucker - ich tippe und starre auf die künstliche PC-Sonne vor mir. Jetzt gibts noch Kartoffelsuppe und dann inne Heia.


Ja, ich weiß - jetzt lächelt ihr und denkt: typisch. Ich lächel mittlerweile wieder mit euch.

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